
Todesmarsch
25. März 2026
Das Schweigen der Toten
25. März 2026
Bryce Quinlan hätte nie gedacht, einmal eine andere Welt als Midgard zu sehen, aber jetzt, wo es passiert ist, will sie nur noch zurück. Alles, was sie liebt, ist in Midgard: ihre Familie, ihre Freunde, ihr Gefährte. Als Gestrandete in einer fremden neuen Welt wird sie all ihre Cleverness benötigen, um wieder nach Hause zu kommen. Und das ist kein leichtes Unterfangen – denn woher soll sie wissen, wem sie vertrauen kann?
Hunt Athalar steckte in seinem Leben schon in zahlreichen ausweglosen Situationen, aber diese könnte die auswegloseste von allen sein. Nach ein paar kurzen Monaten, in denen er alle seine Träume wahr zu werden schienen, befindet er sich wieder in den Kerkern der Asteri, seiner Freiheit beraubt und ohne einen Hinweis darauf, was mit Bryce geschehen ist. Er will ihr unbedingt helfen, aber bis er sich aus den Fängen der Asteri befreien kann, sind ihm buchstäblich die Hände gebunden.
Meinung / Rezension
Der zweite Band der Reihe war für mich schon nicht wirklich überzeugend, aber überall hiess es, dass es mit Band drei wieder besser wird. Da im Oktober ACOTAR 6 erscheint und man angeblich diese Reihe gelesen haben sollte, um alles zu verstehen (danke dafür, Social Media), wollte ich das Buch dann doch noch abhaken.
Und ja – die Kapitel mit der Überschneidung zu ACOTAR waren tatsächlich interessanter als der Rest. Diese tauchen aber nur innerhalb der ersten rund 40 % des Buches auf, auch wenn dazwischen natürlich noch andere Handlung läuft. Danach ist man wieder komplett in Crescent City – und genau da wurde es für mich schwierig. Bryce wurde mir in dieser Phase zunehmend unsympathisch, was mir den Rest der Geschichte ziemlich kaputt gemacht hat. Wenn mich jemand fragen würde, ob man das Buch wegen der Verknüpfung lesen muss: ganz klares Nein. Ein bisschen Social Media reicht völlig, um das mitzubekommen. Für mich war es den Aufwand von fast 1000 Seiten ehrlich gesagt nicht wert. Band 1 war stark – danach hätte die Reihe für mich enden dürfen.
Idee / Umsetzung
Die Verknüpfung mit ACOTAR ist spannend, wird aber nur punktuell eingesetzt. Der Rest wirkt unnötig aufgebläht.
Spannung
Der Anfang macht noch neugierig, danach verliert die Geschichte deutlich an Zug. Viele Passagen ziehen sich.
Lesevergnügen
Zu Beginn noch unterhaltsam, später eher zäh. Gegen Ende habe ich mich durch die Seiten gekämpft.
Charaktere
Bryce wurde mir zunehmend unsympathisch, was viel kaputt gemacht hat. Dadurch konnte mich die Geschichte emotional kaum noch erreichen.
Schreibstil
Leicht zu lesen, aber viel zu ausschweifend. Weniger Umfang hätte dem Buch gutgetan.
Fazit:
Ein Buch mit guten Ansätzen, das aber deutlich zu lang ist und nach einem interessanten Start stark nachlässt. Für mich kein Muss – auch nicht wegen der Verknüpfung zu ACOTAR.
- Autor: Sarah J. Maas
- Verlag: dtv Verlag
- Ausgabe: Hardcover
- Seiten: 960
| Idee/Umsetzung | |
| Spannung | |
| Lesevergnügen | |
| Charaktere | |
| Schreibstil | |
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Durchschnittlich
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