
Die vergessene Welt
2. Januar 2026
Sie glaubt nicht an Geister… bis die Frau aus Rauch und Nebel ihr die Tochter nimmt.
Alice Jacobs kommt mit ihrer kleinen Tochter Abigail am Halloween-Abend nach Salem, um dort nach ihrem vermissten Ehemann zu suchen.
Bald erfährt sie von dem Fluch, der die ganze Stadt in Angst und Schrecken versetzt: 100 Jahre nach den berüchtigten Hexenprozessen soll der rachsüchtige Geist einer Frau aus der Hölle zurückgekehrt sein, um die Seelen der Kinder von Salem zu holen … Eine Frau, die man wegen Hexerei hängte, zusammen mit ihren sieben Kindern.
Alice tut die alte Legende als törichten Aberglauben ab, bis Abigail von einer unheimlichen Frau aus Rauch und Nebel aus ihrem Bett gerissen wird.
Eine gruselige Reise in eine kalte Halloween-Nacht, die durch vergessene Kerker, düstere Friedhöfe und verwunschene Wälder führt.
Meinung / Rezension
Obwohl das Buch nun schon etwa einen Monat zurückliegt, ist erstaunlich viel davon bei mir hängen geblieben, spätestens nach einem kurzen Blick auf den Klappentext war alles wieder da. Und das spricht definitiv für die Geschichte.
Die Charaktere waren für mich ein grosses Highlight. Sie wirkten lebendig, greifbar und nicht wie blosse Figuren in einer düsteren Halloween-Kulisse. Genau dadurch wurde die Geschichte noch intensiver. Die Spannung war von Anfang an spürbar und entwickelte sich zu einer wunderbar düsteren, beinahe beklemmenden Atmosphäre. Man merkt schnell, dass hier etwas im Hintergrund lauert – und dieses Gefühl bleibt konstant bestehen.
Besonders der Schluss hat mich komplett in den Bann gezogen. Die letzten Kapitel waren so mitreissend, dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte. Für mich war es eine rundum gelungene, atmosphärische Geschichte, die perfekt zur herbstlichen Stimmung passt.
Idee / Umsetzung
Düster, atmosphärisch und konsequent umgesetzt – die Halloween-Thematik wurde stark genutzt.
Spannung
Greifbar und durchgehend präsent, mit einem besonders packenden Finale.
Lesevergnügen
Sehr hoch – auch im Nachhinein noch präsent, was immer ein gutes Zeichen ist.
Charaktere
Vielschichtig und lebendig – sie tragen die Geschichte spürbar.
Schreibstil
Dicht, stimmungsvoll und genau richtig für ein dunkles Herbstsetting.
Fazit:
Ein atmosphärischer, spannender Roman mit starkem Finale, der mir auch Wochen später noch im Gedächtnis geblieben ist.
- Autor: Michael Penning
- Verlag: Festa Verlag
- Ausgabe: Taschenbuch
- Seiten: 384
| Idee/Umsetzung | |
| Spannung | |
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Durchschnittlich
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