
Happy Weekend
8. September 2026
Muriel McAuley hat ihr gesamtes Leben im abgelegenen Fischerdorf Witchaven verbracht. Hier, an der rauen schottischen Küste, wurde sie geboren und hier will sie auch sterben.
Doch als ein skrupelloser Investor das Dorf aufkaufen und die Bewohner vertreiben will, scheint das Ende ihrer Heimat besiegelt.
Bis der Nebel kommt.
The Haar.
Dicht und lautlos kriecht der eisige Meeresnebel heran. Für manche bringt er Erlösung, für andere Wahnsinn und Tod.
Und für Muriel hält der Haar ein besonderes Geschenk bereit.
Blutig, grotesk und traurig zugleich. Ein außergewöhnlicher Horrorroman von David Sodergren, der im englischsprachigen Raum als Kultautor gefeiert wird.
Meinung / Rezension
Bei The Haar hatte ich aufgrund des Covers tatsächlich eine ziemlich genaue Vorstellung davon, was mich erwarten würde. Irgendwie hatte ich mit einer Geschichte gerechnet, die eher in Richtung Der Nebel geht. Was ich dann bekommen habe, war allerdings etwas vollkommen anderes und definitiv nicht schlechter als das, was ich erwartet hatte.
Denn eigentlich hatte mich das Buch bereits von der ersten Seite an. Die Geschichte war von Anfang an spannend und ich wollte unbedingt wissen, was hinter allem steckt und wohin das Ganze führen wird. Dass ich für die relativ wenigen Seiten trotzdem mehrere Tage gebraucht habe, kann ich dem Buch absolut nicht ankreiden. Ich hatte schlicht kaum Zeit zum Lesen. Sobald ich das Buch in der Hand hatte, war ich wieder vollkommen in der Geschichte drin.
Besonders Muriel mochte ich unglaublich gerne. Aber auch die anderen Anwohner haben für mich sehr gut funktioniert und der Geschichte viel gegeben. Grant hingegen konnte ich überhaupt nicht ausstehen. Wirklich überhaupt nicht. 😂 Gerade diese unterschiedlichen Charaktere und ihre Beziehungen zueinander haben für mich aber einen grossen Teil der Geschichte ausgemacht.
Was mich besonders gefreut hat, war, dass die Geschichte bis zum Schluss funktioniert hat. Gerade bei solchen Büchern habe ich manchmal Angst, dass mir die Erklärung oder das Ende die vorherige Begeisterung noch kaputtmacht. Hier war das überhaupt nicht der Fall. Das Ende fand ich richtig gelungen und es hat die Geschichte für mich schön abgeschlossen.
The Haar war damit ganz anders, als ich es aufgrund des Covers erwartet hatte, aber ich wurde von der ersten bis zur letzten Seite hervorragend unterhalten. Und manchmal ist es sogar schöner, wenn ein Buch nicht das liefert, was man erwartet hat, sondern einen mit etwas völlig anderem überrascht.
Idee / Umsetzung
Die Geschichte entwickelte sich in eine vollkommen andere Richtung, als ich anhand des Covers erwartet hatte. Die eigentliche Idee hat mir dafür umso besser gefallen und wurde für mich richtig gut umgesetzt.
Spannung
Mich hatte das Buch bereits auf der ersten Seite und diese Spannung hat für mich bis zum Ende angehalten. Ich wollte die ganze Zeit wissen, wie sich die Geschichte weiterentwickelt.
Lesevergnügen
Trotz meiner ungewöhnlich langen Lesezeit hatte ich unglaublich viel Spass mit dem Buch. Dass ich mehrere Tage dafür gebraucht habe, lag einzig daran, dass mir die Zeit zum Lesen gefehlt hat.
Charaktere
Muriel und die Anwohner mochte ich sehr gerne und sie haben für mich einen grossen Teil des Charmes der Geschichte ausgemacht. Grant hingegen konnte ich absolut nicht ausstehen.
Schreibstil
Der Schreibstil hat mich sofort in die Geschichte gezogen und liess sich sehr angenehm lesen. Sobald ich Zeit zum Lesen hatte, war ich direkt wieder mittendrin.
Fazit
The Haar war ganz anders, als ich aufgrund des Covers erwartet hatte, konnte mich aber von der ersten Seite an fesseln. Ich mochte die Geschichte, die Charaktere und vor allem das gelungene Ende. Dass ich kaum zum Lesen gekommen bin, war eigentlich das Einzige, was mein Erlebnis gebremst hat und dafür kann das Buch nun wirklich nichts.
- Autor: David Sodergren
- Verlag: Festa Verlag
- Ausgabe: e-book
- Seiten: 256
| Idee/Umsetzung | |
| Spannung | |
| Lesevergnügen | |
| Charaktere | |
| Schreibstil | |
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Durchschnittlich
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