Herausgeber:
Goldmann

Seiten:
480 Seiten

Inhalt
Wie viel Schreckliches kann ein Mensch verkraften, eher er selbst zum
Monster wird?
Stockholm. Ein Junge wird tot in einem Park gefunden. Sein Körper zeigt
Zeichen schwersten Missbrauchs. Und es bleibt nicht bei der einen Leiche
… Auf der Suche nach dem Täter bittet Kommissarin Jeanette Kihlberg die
Psychologin Sofia Zetterlund um Hilfe, bei der eines der Opfer in Therapie
war. Ihr Spezialgebiet sind Menschen mit multiplen Persönlichkeiten. Eine
andere Patientin Sofias ist Victoria Bergman, die unter einem schweren
Trauma leidet. Sofia lässt der Gedanke nicht los, bei ihr irgendetwas
übersehen zu haben. Schliesslich müssen sich Jeanette und Sofia fragen:
Wie viel Leid kann ein Mensch verkraften, eher er selbst zum Monster wird?

Meinung / Rezension
Da „Krähenmädchen“ von einem Autorenduo geschrieben wird, ist der Schreibstil etwas speziell und es dauerte einen Moment, bis ich mich daran gewöhnt hatte. Die Kapitel sind kurz gehalten und erzeugen dadurch einen guten Fluss in der Geschichte. Die Handlung ist spannend aufgebaut, viele verschiedene Handlungsstränge ergeben nach und nach eine Geschichte. Jedoch ist diese bis zum Schluss des Buches etwas verwirrend, weshalb Teil 2 und 3 der Reihe ebenfalls gelesen werden sollten. Da der Thriller von Kindsmissbrauch handelt, hatte ich zeitweise echt Mühe, weiterzulesen. Auch die Protagonisten sind eigen, haben ihren eigenen Charakter und sind alles andere als perfekt, was das Ganze dann wieder auflockert.

Bewertung