Herausgeber:
Festa Verlag

Seiten:
192 Seiten

Inhalt
Bitter, verstörend, voller perverser Erotik. Eine dunkle Erkundung der Natur des Todes.

Ein junger Wachmann mit einem einzigartigen Frauengeschmack trifft bei seiner Arbeit im Krankenhaus auf eine Säuglingsschwester mit einem ungewöhnlich schrecklichen Appetit.
Die beiden begeben sich auf eine Reise der Selbstfindung, um eine Welt zu verstehen, in die keiner von ihnen zu gehören scheint …
Vielleicht ist es nicht immer gut, am Leben zu sein. 

Meinung / Rezension
Das Buch ist aus der Sicht des Wachmanns in der Ich-Perspektive geschrieben. Speziell daran fand ich, dass der Wachmann uns immer mal wieder in der direkte Rede anspricht (beispielsweise „Du kennst mich ja“). Die Geschichte hält, was der Klappentext verspricht. Es hat eine etwas verdrehte Handlung, beide Hauptprotagonisten waren sehr speziell und gewöhnungsbedürftig. Irgendwie hat mich das Buch aber trotzdem überrascht. Ich hatte vieles davon erwartet, aber definitiv nicht so viel Tiefgang und das Ende war einfach brillant. Obwohl es keine Romantik darin gab, waren da trotzdem Gefühle im Spiel, und auch die haben mich sehr überrascht. Die Geschichte hat in mir ein bedrückendes Gefühl ausgelöst, das mich sehr gefangen genommen hat und wunderbar zur Geschichte gepasst hat.

Bewertung