Herausgeber:
Festa Verlag

Seiten:
336 Seiten

Inhalt
Splatterspunk: Die kompletten Micah-Hays-Storys – die wahnwitzigen Possen über die sexuellen Eroberungen des abartigen Polizisten.

Geschichten wie diese sind der Grund, dass Edward Lee als Meister des Extreme Horrors gilt – sie sind pornografisch und urkomisch, doch voller ekelerregendem Charme.

Meinung / Rezension
Das Buch ist in mehrere Geschichten eingeteilt, die zwar nicht direkt zusammenhängend sind, aber trotzdem Bezug aufeinander nehmen. Alle diese Geschichten sind definitiv pornografisch und haben den gewohnten Humor von Lee und Pelan. Aber dieses Buch war für mich ekliger, als all ihre anderen Werke, die ich bisher gelesen habe. Die Charaktere waren sehr speziell, besonders Micah, der, wenn er eine Geschichte zu erzählen angefangen hat, diese auch unbedingt zu Ende erzählen muss, egal, ob der Zuhörer das Ende hören will, oder nicht. Und da ist immer noch das Übernatürliche. Es trat zwar sehr früh im Buch auf, sodass es die Geschichte nicht im Nachhinein zerstört hat, aber ich mag die Storys trotzdem lieber ohne dieses ausserirdische Zeugs. Abgesehen davon war es aber ein sehr unterhaltsames Buch.

Bewertung