Herausgeber:
Festa Sammlerausgabe

Seiten:
224 Seiten

Inhalt
In den Romanen Eine Versammlung von Krähen und Der Satyr erhielten die Leser erste Einblicke in das Leben des okkulten Detektivs Levi Stoltzfus.
Die zwei Novellen Der Hexerbaum und Die letzten Albatwitche sowie die beiden Kurzgeschichten in diesem Band offenbaren mehr über diese rätselhafte, mysteriöse Figur.

DER HEXERBAUM: Die Probleme beginnen, nachdem in den Wäldern von Pennsylvania ein Junge und sein Hund verschwinden. So ergeht es auch dem Vater des Jungen, der ihrer Spur folgt.
Ein Suchtrupp findet sie alle auf einer Lichtung, in deren Mitte nur ein einziger uralter Baum steht. Tja, und was sie finden, ist nicht schön anzusehen und nicht mit rechten Dingen zu erklären. Also ruft man Levi Stoltzfus …

DIE LETZTEN ALBATWITCHE: In Pennsylvania gibt es eine Legende über den Wald um Chickies Rock. Dort soll eine zurückgezogen lebende Rasse von Bigfoot-ähnlichen Kreaturen existieren, die als Albatwitche bekannt sind. Levi Stoltzfus dachte immer, dass diese sanften Waldbewohner längst ausgestorben sind. Als er den mysteriösen Tod einer jungen Frau untersucht, ist er sich bald nicht mehr so sicher …

Meinung / Rezension
Dieses Buch enthält die zwei oben beschriebenen Novellen, sowie zwei Kurzgeschichten – Hausbesuch und Durch dunkle Spiegel. Beide Novellen waren sehr spannend, ich kann auch nicht sagen, welche der beiden mir besser gefallen hätte, denn ich fand sie beide grossartig. Bei der zweiten Novelle ist mir augefallen, wie sehr Richard Laymon mein Bild eines Monsters geprägt hat. Kommt – wie in dieser Geschichte – so ein Ungeheuer in einem Buch vor, sehe ich direkt die Bestie aus „Der Keller“ vor meinem inneren Auge. Natürlich fand ich es grossartig, wieder mit Levi Stoltzfus auf Abenteuer gehen zu dürfen, denn er ist wirklich ein sympathischer und einzigartiger Charakter. Am Ende des Buches bleibt aber die Frage offen, was mit der Dreifaltigkeit geschehen ist, ich hoffe das wird irgendwie in einem anderen Band noch aufgelöst. Man muss im Vorfeld auch nicht zwangsläufig andere Bücher von Brian Keene gelesen haben, da er aber in den Novellen Bezug auf andere Bücher nimmt, kann es sein, dass man etwas gespoilert wird.

Bewertung