Herausgeber:
Festa Verlag

Seiten:
416 Seiten

Inhalt
Mit Haut und Haar verfällt Evan der bildschönen Ligeia, die ihn mit ihrem betörenden Gesang Abend für Abend zum Strand lockt. Er wird erst misstrauisch, als mehrere Leichen vor der Küste der verschlafenen Hafenstadt Delilah auftauchen.
Hinter der geheimnisvollen Fremden steckt jedoch mehr: Ihre Spur führt zurück ins Jahr 1887, auf ein Schmugglerschiff, dessen Crew einer Bestie in Frauengestalt zum Opfer fiel.
Als Evan erkennt, auf wen er sich eingelassen hat, hat ihn Ligeia bereits in die Tiefe des Ozeans entführt …

Meinung / Rezension
Ich kannte den Namen Ligeia bereits aus einer Erzählung von Edgar Allan Poe. Für manche ist der Satz auf dem Cover wohl ein Spoiler, für mich war aber genau das ab ungefähr Seite 70 absehbar. Die Geschichte hatte keinen riesigen Spannungsbogen, man konnte auch immer wieder recht gut abschätzen, was passieren wird. Die Geschichte ist aber trotzdem gut erzählt. Auf Seite 252 fühlte ich mich auch kurz mal an die Vögel von Daphne du Maurier erinnert.
Evan hat für mich nicht immer nachvollziehbar gehandelt. Obwohl Ligeia ihm mehr oder weniger deutlich sagt, wer sie ist, glaubt er immernoch nicht daran.
Die Kapitel sind unterteilt ins Hier und Jetzt und in das Geschehen auf dem Schmugglerschiff 1887. Das hat dem ganzen noch etwas Würze gegeben.

Bewertung