Herausgeber:
Festa Verlag

Seiten:
352 Seiten

Inhalt
Die Leute in Dunwich glauben, dass Wilbur Whateley nur ein weiterer Inzucht- Hinterwäldler-Freak ist. Doch er ist tatsächlich der Spross einer seltsamen und unheiligen Wesenheit aus den Tiefen des Weltalls.
Wilburs Aufgabe auf dieser Erde ist es, die ganze Menschheit auszurotten. Denn sein Vater Yog-Sothoth hält die Menschen für elende, fast hirnlose Tiere, die es nicht verdienen zu leben.
Aber Wilbur ist auch halb menschlich, und deshalb sehnt er sich nach etwas, das er wahrscheinlich nie erhalten wird: Liebe. Doch als er sich in die obdachlose Prostituierte Sary verliebt, scheint die Fügung endlich Erbarmen mit ihm zu haben. Denn auch Sary findet den sanften und starken Mann unwiderstehlich.
Hat ihre Liebe im Schatten der kommenden Geschehnisse überhaupt eine Chance?

Meinung / Rezension
Auf den ersten 90 Seiten des Buches ist „Das Grauen von Dunwich“ von H. P. Lovecraft abgedruckt, für all diejenigen, die die Geschichte noch nicht kennen, oder sie nicht mehr präsent haben. Das war für mich von Vorteil, da ich die Geschichte nicht gekannt habe. Im restlichen Teil des Buches hat Edward Lee die Geschichte dann ausgebaut. Einige Stimmen, die ich zu dem Buch gehört habe, meinen Edward Lee kann eben auch Romantik. Ja, sie hatten recht. Die Geschichte ist zwar voll von Sex und auch ein bisschen Brutalität aber Lee schafft es wirklich auch etwas Romantik einzubauen, auch wenn es nicht die Art von Romantik ist, die man in Liebesromanen erwartet. Lee hat auch wie gewohnt Humor eingebracht, allerdings ist das Buch für seine Verhältnisse recht wenig blutig. Das stört aber wirklich nicht. Wirklich ein gelungenes Buch!

Bewertung