Herausgeber:
Festa Verlag

Seiten:
480 Seiten

Inhalt
Es waren einmal zwölf Schwestern. Die wunderschönen Töchter des Herzogs von Highmoor. Bis eine nach der anderen starb …
Wie schrecklich muss es gewesen sein, als Eulalie von den Klippen vor Highmoor in das kalte Meer hinabstürzte? Annaleigh kann nicht fassen, was ihrer Schwester zugestoßen ist. Vor allem nicht, weil schon drei ihrer älteren Schwestern ebenso plötzlich aus dem Leben gerissen wurden.
Jeder Tod war tragischer als der vorherige, und in den umliegenden Dörfern wird gemunkelt, dass ein Fluch über der Familie liegt.
Als ihre Schwestern erzählen, sie schleichen sich jeden Abend hinaus, um mit Prinzen auf prunkvollen Bällen bis zum Morgengrauen zu tanzen, wird Annaleigh misstrauisch: Mit wem – oder was – tanzen sie wirklich?

Fantasy mit einem Hauch Gothic-Horror.

Meinung / Rezension
Das Buch startet direkt mit einer Beerdigung. Man wird also mitten in die Thematik der Tode der einzelnen Schwestern hineingeworfen. Es gibt viele Charaktere in diesem Buch, einige waren mir unsympathisch, andere hatte ich richtig gerne. Annaleigh und Verity waren mir die liebsten der Schwestern, aber von den restlichen war mir keine gänzlich unsympathisch. Da in der Beschreibung steht, dass es sich um ein Fantasy Buch handelt, war ich mir zunächst unsicher. Je weiter ich in der Geschichte fortschritt, umso mehr hatte sie mich gepackt. Der Fantasy-Anteil ist zwar vorhanden, aber eigentlich nur schwach. Gegen Ende der Geschichte nimmt dieser Anteil dann zu, hat mich aber nicht im geringsten gestört. Das Ende ist so verworren, dass ich selbst nicht mehr wusste, was ich noch glauben kann, all meine bisherigen Vermutungen hatten sich immer wieder als falsch erwiesen. Ich musste richtig bangen, konnte nicht vorausahnen, ob das Buch ein schönes Ende hat oder nicht. Soviel sei gesagt: Das Ende passt sehr gut zum Rest der Geschichte, wer wissen will ob es ein Happyend gibt, muss das Buch wohl lesen.

Bewertung