Herausgeber:
Festa Sammlerausgabe

Seiten:
146 Seiten

Inhalt
Opa, was ist ein Header?

In West Virginias einsamen Wäldern gelten andere als unsere Gesetze, und dort vollzieht man eine sehr spezielle sexuelle Praxis. Sie ist so eklig, dass niemand darüber redet – und viele glauben, dass es so etwas gar nicht gibt …

Das Leben des Kleinstadt-Polizisten Stewart Cummings verwandelt sich in einen Albtraum. Um für seine kranke Frau die lebenswichtigen, aber enorm teuren Medikamente zu beschaffen, wird er selbst kriminell. Und dann findet man in dem verschlafenen Nest mehrere Leichen – Opfer eines Aktes, den man „Header“ nennt.

Meinung / Rezension
Das war ein kurzer und knackiger Roman, den ich kaum zur Seite legen konnte. Die Geschichte ist nichts für Zartbesaitete, er enthält (typisch für Edward Lee) viel Gewalt und Sex. Es hat auch einige unvorhergesehene Wendungen, die der Geschichte zum Schluss noch etwas Würze verleihen. Die Protagonisten sind mir nicht alle so ans Herz gewachsen, das ist bei diesen Romanen teilweise aber auch besser, denn man weiss nie, wer wann stirbt. Das Ende hat mir sehr gut gefallen, es war aber eher untypisch für Edward Lee, zumindest wenn ich die Enden der bisher gelesenen Bücher von ihm anschaue. Da es sich um eine Sammlerausgabe handelt, ist das Buch im normalen Handel nicht verfügbar.

Bewertung