Herausgeber:
Festa Verlag

Seiten:
384 Seiten

Inhalt
An manchen Tagen scheint es, als wolle die Wildnis sie zerstören, aber Jess ist stärker als sie es sich je vorgestellt hat.

Nachdem ihre Mutter bei einem Autounfall gestorben ist, reist die 16-jährige Jess in die einsamen Wälder Kanadas, um für ein Jahr bei ihrem Vater, an den sie sich kaum erinnert, zu leben.
Eines Tages stürmen mehrere bewaffnete Männer die Holzhütte. Jess beobachtet aus einem Versteck, wie ihr Vater verhört und ohne Mitleid erschossen wird. Dann verbrennen die Mörder die Hütte und fliegen mit einem kleinen Flugzeug davon.
Nun ist Jess der Wildnis schutzlos ausgeliefert. Und der eisige Winter naht. Sie und Bo, der Hund ihres Vaters, brauchen Nahrung, Wärme und eine Zuflucht. Jeder Fehler kann tödlich sein. Aber noch lebt Jess …


Meinung / Rezension
Es gibt Kapitel im Davor und im Danach, sie wechseln sich ab, bis es irgendwann nur noch das Danach gibt. Das Buch war für mich nicht so spannend, wie ich erwartet hatte. Es wird sehr lange im Davor verweilt. Obwohl man durch den Klappentext weiss, was mit dem Vater geschieht, erfährt man erst recht spät, wie es dazu kommen konnte. Das war sehr mühselig und hat dem ganzen wirklich einiges an Spannung genommen. Das Überleben in der Wildnis ist natürlich hart, vorallem wenn man keine Ahnung davon hat und sich erst mal zurecht finden muss. Jess schafft es aber irgendwie den Problemen zu trotzen. Wilde Tiere, das Wetter und die Jahreszeiten oder auch die Nahrungssuche sind alles Dinge, die sehr schwierig sind, aber die man meistern muss, um bis zum Schluss zu überleben. Ich verstehe, dass die Protagonistin verzweifelt ist, aber das ganze Baden im Selbstmitleid ist mir irgendwann auf die Nerven geganen, denn es bringt ihr auch absolut gar nichts. Als sie das dann endlich sein lässt, ist das Buch angenehmer zu lesen.

Bewertung