Herausgeber:
Festa Verlag

Seiten:
400 Seiten

Inhalt
Etwas lebt auf dem Friedhof und kriecht nachts aus der Erde. Etwas, das nach Leichen sucht und sie frisst …
Sommer 1984. Timmy und seine Freunde freuen sich auf die Schulferien. Aber statt Sonne und Comics erwartet sie der tödliche Kampf mit einer grauenhaften Kreatur. Der Ghoul hat ihr Blut gerochen und ist auf der Jagd nach den Kindern. Und niemand hilft ihnen, weil niemand glauben kann, dass ein solches Wesen überhaupt existiert.
Der preisgekrönte Horrormeister Brian Keene erzählt eine furchterregende Geschichte von Ungeheuern, Mördern und dem Verlust der kindlichen Unschuld.

Meinung / Rezension
Das Buch startet sehr spannend, auf den ersten paar Seiten gibt es bereits die ersten Todesfälle. Danach beginnt die Geschichte rund um Timmy und seine Freunde. Sie baut langsam Spannung auf und hält diese ganz gut bis zum Schluss durch. Die Charaktere waren authentisch, wenn auch nicht immer sympathisch. Ich mochte von den Eltern der drei Kinder nur die von Timmy, die anderen waren so gestaltet, dass man sie gar nicht mögen konnte. Was die Atmosphäre des Buches angeht, hatte es auf mich so gewirkt, als wollte Brian Keene das Gefühl des endlosen Sommers aufleben lassen, so wie es bei Elm Haven beispielsweise der Fall war. Leider ist ihm in meinen Augen nicht ganz gelungen, war aber nahe dran. Überhaupt hat mich das Buch etwas an „ES“ und „Elm Haven“ erinnert, da die Thematik mehr oder weniger dieselbe ist. Der Epilog, der zeigt, was aus den Kindern geworden ist, war für mich ein etwas schwaches Ende, einer ansonsten sehr gut gelungen Geschichte. Ich hätte mir gewünscht, dass aus den Kindern nicht das geworden wäre, was Brian Keene aus ihnen gemacht hat. Allerdings war es nachvollziehbar und man hätte es erwarten können.

Bewertung