Herausgeber:
Festa Sammlerausgaben

Seiten:
384 Seiten

Inhalt
Der Kriegsveteran Bull Ingram erhält von einem DJ aus Memphis den Auftrag Ramblins John Hastur zu finden.
Die dunkle, treibende Musik des mysteriösen Blues-Musikers, die von einem geheimen Radiosender mit ständig wechselnden Frequenzen ausgestrahlt wird, soll Lebende verrückt machen und Tote wiederauferstehen lassen.
Hat der Musiker seine Seele an den Teufel verkauft?
Ingram folgt Hasturs Spur bis in die einsamen Wälder von Arkansas. Dort  wird er erfahren, dass es Kräfte gibt, deren Wirken viel bösartiger und schmerzhafter ist, als das Werk des Teufels …

In diesem meisterhaften Debüt verbindet John Hornor Jacobs den Horror von H. P. Lovecraft mit der Schauerliteratur der amerikanischen Südstaaten.
Es gibt Musik, die sich auf den Hörer auswirkt, und es gibt Bücher, die den Leser verändern.

Meinung / Rezension
Dieses Buch ist in der Buchreihe „H. P. Lovecrafts Bibliothek des Schreckens – LIMITED“ erschienen. Ich hatte während des Lesens aber nicht das Gefühl, dass es sich um ein Werk handelt, das an Lovecraft angelehnt wurde. Erst gegen Ende, als Cthulhu erwähnt wurde, wurde ich mir plötzlich wieder dessen bewusst. Das heisst aber wirklich nicht, dass das Buch schlecht ist. Auch wenn ich den Lovecraft Einfluss nicht wahrgenommen habe, war das Buch sehr spannend. Direkt am Anfang kommt das Unheimliche hervor, es steigert die Spannung sofort. Gegen das letzte Drittel des Buches, eröffneten sich mir die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Handlungssträngen. Es enthielt sogar einen Funken Romantik. Das Ende war der grandiose Abschluss, eines sehr stimmigen Buches.

Bewertung