Herausgeber:
Festa Verlag

Seiten:
544 Seiten

Inhalt
Blood Crazy – Eine Liebesgeschichte

Illustriert von Robert Chambers und mit einem Nachwort des Autors.

Die 16-jährige Samantha führt ein erbärmliches Leben. Ein spießiges Zuhause in der amerikanischen Vorstadt, ein sadistischer Vater, der sie missbraucht, mobbende Schulkameraden, aufdringliche Nachbarn.
Verständlich, dass sie aus diesem miesen Dasein ausbrechen will.
Und eines Tages setzt sie um, wovon andere nur träumen: den Bruch aller Konventionen, die sie an ein Leben fesseln, das sie nicht führen will.
Bis an die Zähne bewaffnet und völlig skrupellos macht sich Samantha auf die Reise in ihre eigene persönliche Freiheit – sie ist bereit, dafür über Leichen zu gehen und alle Grenzen zu überschreiten, die ihre perverse Umwelt ihr auferlegen will …

Charles Platt veröffentlichte in den 1970er-Jahren drei legendäre Sex- und Gore-Werke: THE GAS, SWEET EVIL und THE POWER AND THE PAIN.
BLOOD CRAZY ist ein weiterer dieser brutalen Romane, der jedoch bisher nicht erschien. Diese Festa-Ausgabe ist somit eine weltweite Erstveröffentlichung.

Meinung / Rezension
Das Buch fängt direkt spannend an, die 16-jährige startet bereits am Anfang die Reise in ihre persönliche Freiheit. Danach geht es eigentlich Schlag auf Schlag weiter und es gibt ein regelrechtes Blutbad. Ich musste bei dem Buch teilweise lachen, auch wenn es vielleicht nicht angebracht gewesen wäre. Bis auf Jasmin waren mir alle Charaktere unsympathisch. Ich bin mir auch nicht sicher, ob die Charakter authentisch waren, da ich mir die Situation im echten Leben irgendwie nicht vorstellen kann. Es ab auch einige traurige Szenen für mich im Buch, es hat darin nämlich Gewalt an Tieren und ein Kind kommt zu Schaden. Wer sowas nicht erträgt, sollte die Finger davon lassen. So spannend wie die Geschichte war, so aprubt endete sie, plötzlich war der Epilog da. Und nach dem Epilog kam das Nachwort. Das hat mich gefangen genommen, wie selten ein Nachwort. Die Sachen, die Platt da schreibt, haben mich durchaus zum Nachdenken angeregt, ab und zu hatte ich mir solche Gedanken auch schon gemacht – beispielsweise die Sachen zum Thema Gewalt in Cartoons. Zusammenfassend lässt sich sagen, ich hatte eine helle Freude an dem Buch.

Bewertung