Herausgeber:
Heyne

Seiten:
352 Seiten

Inhalt
Sie sieht Dinge, die andere nicht sehen … grausame Dinge … Menschen, die sterben … Blut … Sie glaubt an ihre Visionen … Sie glaubt, dass diese Bilder reale Begenbenheiten zeigen…Morde…Vielleicht hat sie recht … vielleicht ist sie einfach nur wahnsinnig …Wer weiß?

Meinung / Rezension
Ich hatte ein bisschen Sorge davor, dieses Buch zu lesen. Das hat zwei Gründe. Erstens habe ich jetzt nur noch Kurzgeschichtenbände von Laymon, die Romane habe ich alle gelesen. Zweitens klingt der Klappentext nicht danach, als könnte das Buch mich packen. Nun der erste Punkt ist berechtigt, lässt sich aber leider nicht ändern. Was zweitens angeht, mannohmann, habe ich mich geirrt. Obwohl die Protagonistin diese Visionen hat, sind es nicht so viele, dass die Geschichte kaputt gemacht wird. Ganz im Gegenteil – die Visionen sind der Grund dafür, dass die Geschichte richtig spannend bleibt und der Schluss mich total vom Hocker gerissen hat. Laymon wusste einfach, wie man so locker schreibt, dass der Leser gefangen genommen wird. Ich finde das Buch ist wirklich sehr typisch für Laymon, allerdings gab es für ihn relativ wenige explizit erzählte Sexszenen, es hätte aber auch nicht wirklich zur Geschichte gepasst. Obwohl das Buch überhaupt nicht das war, was ich erwartet hatte, ist es ein echter Pageturner.

Bewertung