Herausgeber:
Heyne Hardcore

Seiten:
768 Seiten

Inhalt
Eine Nacht in Los Angeles: Eher aus Zufall befreit der ängstliche Neal eine junge Frau aus der Gewalt eines Serienkillers. Zum Dank dafür schenkt sie ihm ein Armband, das magische Kräfte besitzt. Mit seiner Hilfe kann man in die Körper anderer Menschen eindringen – fühlen, was der andere fühlt, spüren, was der andere denkt. Doch was zunächst ein prickelndes Erlebnis zu sein scheint, verwandelt sich für Neal schnell in einen Alptraum.

Meinung / Rezension
Achtung, diese Rezension kann Spoiler zu einzelnen Szenen enthalten.

Bei den Laymon Büchern, die von übernatürlichen Fähigkeiten handeln, bin ich in der Regel erst mal etwas skeptisch. Auch bei diesem Buch waren meine Erwartungen recht tief, da mir der Klappentext auch nicht so zugesagt hatte. Vermutlich dank diesem Umstand war ich vom Buch positiv überrascht. Für Laymon hatte es zwar verhältnismässig wenig Sex und Blut, aber es war eine sehr spannende Geschichte.
Die Hauptcharaktere waren alle sehr sympathisch, allerdings war Neal etwas speziell. Gewisse Szenen waren ziemlich unlogisch, beispielsweise verliebt sich Neal in jede Frau, die ihm über den Weg läuft, obwohl er in einer Beziehung steckt. Als er dann eine andere Frau nach Hause bringt, haben sie zu dritt eine Beziehung und keine seiner Frauen ist eifersüchtig oder flippt aus. Es gibt sicherlich irgendwo solche Verbindungen, allerdings sind die wohl eher selten… Das Ende war für mich ziemlich enttäuschend und unlogisch, bis dahin war die Geschichte aber ziemlich gut. Alles in Allem ist das ein solider Laymon, in seinem üblichen flüssigen Schreibstil.

Bewertung