Herausgeber:
Festa Verlag

Seiten:
352 Seiten

Inhalt
Betrete die kranke Welt von Edward Lee. Lese die Abenteuer der geistesgestörten Rednecks Ball und Dicky (bekannt aus Bighead), wie sie auf unglaublich schmutzige Huren treffen, auf einen Serienkiller – und auf etwas Unvorstellbares, das man passenderweise Spermatogoyle nennt. Doch dann treffen sie auf die Minotauress …

Meinung / Rezension
Ich bin froh, habe ich „Bighead“ zuerst gelesen, denn „Die Minotauress“ Spoilert bereits ziemlich früh im Buch, obwohl es zeitlich vor „Bighead“ spielt. Im Buch gibt es verschiedene Sprachniveaus, da hätten wir die gehobene Sprache des Schriftstellers und den „Slang“ der Rednecks, welcher anfangs etwas schwer zu lesen war. Witzig fand ich auch, dass Edward Lee immer wieder Sätze einbaute wie: „sprach Füsse aus wie ‚Fiass‘. So bekommt man einen ziemlich guten Eindruck von der Sprache, die mich teilweise etwas ans Österreichische erinnert hat. Ich habe mich manchmal köstlich amüsiert, Lee hat in dieses Buch sehr viel Witz eingebaut. Da man auch von Anfang an weiss, auf was man sich einlässt, konnte der Autor am Ende nichts kaputt machen. Schade finde ich nur, dass das Cover nicht mit der Buchbeschreibung zusammen passt. Für mich war das der bisher beste Lee!

Bewertung