Herausgeber:
Knaur

Seiten:
400 Seiten

Inhalt
»Ich weiß, was du getan hast.« Jo ist schockiert, als die digitale Home Assistentin Electra sie ohne Aufforderung anspricht. Unmöglich kann eine harmlose Software vom Furchtbarsten wissen, das Jo jemals passiert ist! Doch Electra weiß nicht nur Dinge – sie tut auch Dinge, zu denen sie nicht in der Lage sein sollte: Freunde und Eltern erhalten Textnachrichten mit wüsten Beschimpfungen, Jos Bankkonto wird leergeräumt, die Kreditkarte überzogen … Zum ersten Mal seit Jahren muss Jo wieder an ihren Vater denken, der unter heftigen schizophrenen Schüben litt und sich schließlich das Leben nahm. Kann es sein, dass sie sich die Stimme nur eingebildet hat? Doch Electra ist noch lange nicht fertig mit Jo …

Meinung / Rezension
Zuerst dachte ich „Die Stimme“ wird ähnlich sein wie „Die App“ von Arno Strobel. Aber es war dann doch nicht ganz so, obwohl teilweise Ähnlichkeiten zu erkennen waren. Ich habe mir während des Lesens immer mal wieder aufgeschrieben, was mir so durch den Kopf ging. Nach den ersten 70 Seiten kam mir alles irgendwie verwirrend vor, die Spannung konnte mich nicht fesseln, denn alles wirkte zu sehr gewollt um richtig spannend zu sein. Ab Seite 210 wurde es dann endlich spannend und von da an ging es rasant bis zum Schluss. Es waren dann auch einige Wendungen eingebaut, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Beim Schluss fand ich es nicht so toll, dass die Protagonistin ihre Geschichte verkauft hat, das hätte meiner Meinung nach nicht sein müssen. Die Protagonisten handelten aber für mich nicht immer nachvollziehbar, aber das hat mich nicht sehr gestört. Grundsätzlich würde ich behaupten 3 Sterne sind zu wenig, 4 Sterne wären aber zu viel… Das Buch wäre ungefähr bei 3.5 Sternen.

Bewertung