Herausgeber:
Heyne Hardcore

Seiten:
736 Seiten

Inhalt
Stellt euch ein Autokino vor, das groß genug ist, viertausend Autos zu fassen. Dann habt ihr eine Idee vom Orbit, dem größten Drive-in von Texas. Jeden Freitag gibt es dort die All-Night-Horror-Show. Genau hier sind wir jetzt, alles ist perfekt. Aber plötzlich taucht aus dem Nichts dieser blutrote Komet auf. Schlagartig ist das Orbit von der Außenwelt isoliert, eingeschlossen von einer tödlichen Leere. Es gibt kein Entrinnen. Die Nahrungsmittel werden knapp. Erste Fälle von Totschlag und Kannibalismus treten auf. Doch das Schlimmste steht uns erst bevor…

Meinung / Rezension
Ich bin seit über 2 Jahren immer wieder um dieses Buch rumgeschlichen. Das Cover hat mich sofort in seinen Bann gezogen, der Klappentext hat mich aber nie gänzlich überzeugt. Auch die Rezensionen, die ich zu Rate zog, waren leider nicht so positiv. Schlussendlich habe ich es mir aber trotzdem gekauft und auch gelesen. In dem Buch sind drei Teile in Einem. Für mich persönlich hätte es aber bei Band 1 bleiben können, der war nämlich wirklich super. Es hatte eine solide Grundspannung und war recht schnell weggelesen. Ausserdem bezieht sich der Klappentext nur auf Band 1. Band 2 und 3 hingegen waren in meinen Augen einfach überflüssig. Es gab viel Gerede um Nichts und hatte einfach keine Spannung mehr. Beim Schreiben dieser Rezension bin ich gerade sehr froh, dass ich nach dem Lesen die Notizen gemacht habe, denn ich habe Teil 2 und 3 bereits mehrheitlich aus dem Gedächtnis gelöscht. Was mir effektiv hängen geblieben ist: in Band 2 sind sie auf einer Strasse ins Nichts unterwegs und in Band 3 sind sie irgendwann im Innern eines Riesenfisches. Diese Stelle hat mich an Pinocchio erinnert, weshalb ich mich vermutlich daran erinnere. Die Charaktere des Buches waren sehr oberflächlich gehalten und meistens waren sie mir auch unsympathisch. Allerdings wurde in dem Buch zu Glück eine einfache Sprache gewählt, daher lässt sich das Buch, zumindest was den Schreibstil angeht, ziemlich gut lesen. Allerdings wirkte der Schreibstil hie und da auch sehr plump.

Bewertung