Herausgeber:
Festa Verlag

Seiten:
256 Seiten

Inhalt
Verbrennen Sie dieses Buch. Na los. Schnell, so lange noch Zeit ist. Verbrennen Sie es. Lesen Sie kein einziges Wort mehr. Haben Sie gehört? Kein. Einziges. Wort. Mehr.

Warum zögern Sie denn? Es ist doch nicht schwer. Hören Sie einfach auf zu lesen und verbrennen Sie dieses Buch. Es ist zu Ihrem Besten, glauben Sie mir.
(…) Nun gut, ich bin ein Dämon. Mein vollständiger Name lautet Jakabok Botch. Ich wusste einmal, was das heißt, habe es aber vergessen. Ich wusste es. Ich bin Gefangener dieser Buchseiten, in den Worten gefangen, die Sie gerade lesen, und ich verbrachte die meiste Zeit in der Dunkelheit, während dieses Buch über Jahrhunderte hinweg zwischen anderen Büchern stand, die kein Mensch jemals aufschlug. Und die ganze Zeit dachte ich daran, wie glücklich, wie dankbar ich wäre, sollte endlich jemand dieses Buch doch aufschlagen. Dies sind meine Memoiren, wissen Sie. Oder, wenn Sie so wollen, meine Beichte. Ein Porträt von Jakabok Botch.

Meinung / Rezension
Noch nie hat mich ein Buch dermassen oft angewiesen es zu verbrennen. Anfangs fand ich es noch ganz witzig, am Schluss wurde es dann aber etwas mühsam. Ansonsten bietet das Buch eine skurrile Geschichte, die mich leider nicht wirklich gefangen nehmen konnte. Der Schreibstil ist zwar schön locker, aber es kommt einfach keine Spannung auf. Das Buch war dann aber doch nicht schlecht genug, dass ich es tatsächlich verbrannt hätte. Die Charaktere in dem Buch wirkten auf mich etwas platt, aber natürlich kenne ich keine Dämonen um Vergleiche zu ziehen.

Bewertung