Herausgeber:
Heyne

Seiten:
576 Seiten

Inhalt
Dreißig Jahre nach dem Tod ihrer Mutter bricht für Kris Barlow erneut die Welt zusammen: Ihr Mann stirbt bei einem Autounfall. Geschockt beschließt Kris, sich zusammen mit ihrer kleinen Tochter Sadie in das alte Ferienhaus ihrer Familie am Lost Lake, nahe Pacington, zurückzuziehen. Doch der Ort hat sich verändert, die Einwohner sind misstrauisch, denn im Laufe der letzten Jahre verschwanden mehrere Mädchen spurlos. Zunächst schenkt Kris den Warnungen der Leute keine Beachtung, aber dann ereignen sich seltsame Dinge in ihrem Haus. Als auch Sadie beginnt, sich zunehmend merkwürdiger – und unheimlicher – zu verhalten, wird Kris klar, dass sie sich den Dämonen ihrer eigenen Vergangenheit stellen muss, wenn sie das Leben ihrer Tochter retten will …

Meinung / Rezension
Als ich Kill Creek von Scott Thomas gelesen habe, habe ich nachher sofort neue Bücher von ihm gesucht. Bis das nächste Buch veröffentlicht werden würde, war aber beinahe noch ein Jahr hin. Ich habe es aber vorbestellt und mich tierisch gefreut, dass es plötzlich in der Post war, da ich es total nicht auf dem Schirm hatte. Da ich von Kill Creek so überzeugt war, habe ich Violet gleich als nächstes gelesen.
Die Spannung baut sich langsam auf. Scott Thomas hat die gruseligen Elemente nach und nach eingestreut – hier mal ein paar unheimliche Sätze der Einwohner, da ein paar gruselige Szenen im und um das Haus. Bis zum Schluss hat man ein richtig beklemmendes Gefühl. Ich habe noch nie ein Buch gefunden, das mich wirklich gruselt. Aber ich bin überzeugt davon, wenn einer es hinbekommt, dann Scott Thomas, denn er ist bereits nahe dran. Die letzten hundert Seiten sind nur so vorbeigeflogen, der Schluss war ein grandioser Abschluss für ein grandioses Buch.

Bewertung