Herausgeber:
Festa Verlag

Seiten:
448 Seiten

Inhalt
Das Luxusanwesen von Reginald Hildreth in Florida war berüchtigt. Die schlimmsten Orgien sexueller Tortur sollten darin stattfinden. Und tatsächlich: Als die Beschwörung des Dämons Belarius misslingt, bleiben von den 26 Gästen nur Fleischfetzen zurück – und der Hausherr ist spurlos verschwunden.
Seine Frau kann das alles nicht glauben. Deshalb heuert sie eine Gruppe übersinnlich begabter Menschen an, die die Vorfälle untersuchen sollen. Doch das finstere Labyrinth der 66 Zimmer wird von gefährlichen Kreaturen heimgesucht. Ereignete sich doch kein »magischer Unfall«, sondern hat Hildreth erreicht, was er beabsichtigte? Wurde ein Tor zur Hölle geöffnet?

Der Verlag warnt ausdrücklich: Edward Lee ist der führende Autor des Extreme Horror. Seine Werke enthalten überzogene Darstellungen von sexueller Gewalt. Wer so etwas nicht mag, sollte die Finger davon lassen. Für Fans dagegen ist Edward Lee ein literarisches Genie. Er schreibt originell, verstörend und gewagt – seine Bücher sind ein echtes, aber schmutziges Erlebnis.

Meinung / Rezension
Obwohl der Verlag eine ausdrückliche Warnung rausgegeben hat, ist es nicht eines der schlimmeren Bücher von Edward Lee. Es ist nicht in der Extrem-Reihe erschienen, dadurch ist es für mich wirklich gut erträglich. Natürlich ist es immer noch extremer als normale Romane, und wie man es sich bei Edward Lee gewohnt ist, hat auch dieses Buch einiges an Brutalität und Sex in sich. Die Geschichte ist sehr abstrus und startet richtig spannend. Leider lässt diese Spannung nach der Einleitung drastisch nach. Bis fast zum Schluss war es für mich eher schleppend zu lesen, ich habe mich allerdings ab und zu gefragt, wem man trauen kann und wem nicht. Wäre diese Ungewissheit nicht gewesen, wäre der Roman wirklich langweilig gewesen.
Normalerweise habe ich auch nichts gegen übernatürliche Geschichten, sofern es sich nicht erst am Schluss zeigt. Aber irgendwie konnte es mich hier nicht packen.
Somit war es für mich einer der eher schwächeren Werke von Edward Lee.

Bewertung