Herausgeber:
Literaturwerkstatt

Seiten:
446 Seiten

Inhalt
Daan Rosenberg erwacht um 04:35 Uhr. Seine Frau und seine siebenjährige Tochter sind spurlos verschwunden. Was wie eine Sinnestäuschung beginnt, entwickelt sich zu einer weltweiten Katastrophe. Der bis zu seinem zwanzigsten Geburtstag unter Psychosen leidende Daan wird zusehends zur zentralen Figur zwischen Gut und Böse, seiner geglaubten Vergangenheit und seiner allgegenwärtigen Hölle – in einem Vexierspiel zwischen Wahrheit und Lüge. In einer dämmrigen Welt wird sein Leben zum tragischen, endlos scheinenden Überlebenskampf in der ihm aufgezwungenen Suche nach der verlorenen Liebe, der Wahrheit, dem Verstehen von Schmerz und dem Sinn des Lebens. Ein spannungsgeladener Thriller, der sehr subtil und emotional mit der Psyche spielt. Nie wirklich spürbar, was Fiktion und was Realität ist, entführt der Autor in die Höhen und Tiefen menschlichen Seins.

Meinung / Rezension
Das Buch war nicht gerade das, was ich erwartet hatte. Das Buch startet mit einem Bibelzitat, da habe ich mir aber noch nicht viel dabei gedacht. Aber die Kirche, Gott und der Teufel sind in dem Buch allgegenwärtig, da ich das irgendwie nicht aus dem Klappentext lesen konnte, hat mich das doch sehr gestört. Das Ende war zwar sehr überraschend, aber total nicht mein Fall. Sehr schön fand ich, den Schauplatz der Geschichte. Da ich in diesem Gebiet wohne und auch rumkomme, sah ich die Bilder sehr schön vor mir. Philipp Gurt hat einen mehrheitlich angenehmen Schreibstil, das Buch lässt sich flüssig lesen. Der Autor geht auch sehr in die Details, für mich verliert die Geschichte dadurch etwas an Spannung, aber das ist wie bei Stephen King – entweder man mag es, oder man mag es eben nicht. Was mir aber sehr schnell aufgefallen ist – Markennamen wie beispielweise Audi oder ähnliches sind kursiv geschrieben, fallen sofort ins Auge und stören den Lesefluss.

Bewertung