Herausgeber:
Festa Verlag

Seiten:
192 Seiten

Inhalt
Sie musste unglaubliches Leid erfahren. Das hinterließ nicht nur körperliche Spuren …

Männer und Schmerz, beides kennt Dora zur Genüge. Vor allem weiß sie, dass beides zusammengehört. Nur bei ihrer Jugendliebe Jim war das anders – bis er sie im Stich ließ!

Viele Jahre und Demütigungen später sucht Dora nach Jim. Der ist inzwischen glücklich verheiratet und hat zwei wundervolle Kinder – ein perfektes Leben. Doch dies wird sich ändern, das schwört Dora.

Ketchum schildert die verzerrte Realität von Verrückten. Seine Figuren sind wirklich krank.

Meinung / Rezension
Zu Beginn des Buches, dachte ich, dass der Klappentext irreführend ist. Denn Dora war nicht krank, sie war ganz normal. Mit den dahinfliegenden Seiten beginnt dann die abwärts Spirale, die sie zur psychotischen Person macht. Das alles geschieht aber schleichend, sodass man sieht, wie wenig zwischen einem gesunden Geisteszustand und dem Totalausfall liegt. Auf die Vergangenheit von Dora wird nicht wirklich eingegangen, sodass wir nie erfahren, wie sie zu der Person wurde, die sie am Ende des Buches ist. Das Buch hat mich gepackt und ich hatte es in ungefähr einer Stunde gelesen.

Bewertung