Herausgeber:
Rowohlt

Seiten:
240 Seiten

Inhalt
Das neue Buch von David Mitchell, dem Autor des von den Wachowski-Geschwistern verfilmten, genre- und zeitenübergreifenden Romans «Der Wolkenatlas»: ein Schauerroman par excellence.
Geh die Slade Alley hinunter– schmal, feucht und leicht zu verfehlen, selbst wenn du sie suchst. Finde das kleine schwarze Eisentor in der Mauer zur Rechten. Keine Klinke, kein Schlüsselloch, aber wenn du es berührst, schwingt es auf. Tritt in den sonnendurchfluteten Garten eines alten Hauses, das dort unpassend wirkt: zu nobel für die schäbige Nachbarschaft, irgendwie zu groß für das Grundstück. Ein Fremder begrüßt dich und führt dich hinein. Zunächst möchtest du gar nicht mehr fort. Dann merkst du, dass du es nicht mehr kannst. Denn alle neun Jahre, am letzten Sonntag im Oktober, wird ein «Gast» ins Slade House eingeladen. Doch warum wurde er oder sie ausgewählt, von wem und zu welchem Zweck? Die Antwort findet sich dort am hinteren Ende des Flurs, oben am Absatz der Treppe.

Meinung / Rezension
Dieses Buch ist in 5 Teile unterteilt. Der erste Teil ist etwas verwirrend, die Gedanken von Noah sind nicht immer sehr nachvollziehbar und wirr, ich denke aber das ist so gewollt, aufgrund des Valiums. Die Teile 1-3 sind im Prinzip gleich, die Geschichte wiederholt sich, einfach mit anderen Personen. Teil 4 hat minimale Abweichungen, klärt einen grossen Teil der Hintergrundgeschichte auf, läuft aber wieder auf das selbe heraus. Das nimmt einfach dem ganzen Buch irgendwie die Spannung. Der letzte Teil ist dann sozusagen der Showdown, aber auch hier hat für mich die Spannung total gefehlt. Abgesehen von Noah waren aber die Charakter sehr gut ausgearbeitet und glaubhaft und der Autor hat einen angenehmen Schreibstil.

Bewertung