Herausgeber:
Luzifer Verlag

Seiten:
520 Seiten

Inhalt
Am Fuße des Mt. Fuji, ganz in der Nähe von Tokyo, liegt der Aokigahara Jukai.

Dieser weitläufige, dicht bewachsene Wald ist eines der schönsten urwüchsigen Gebiete Japans – und eines der berüchtigsten. Denn seit den 1960er Jahren gilt der Aokigahara als unheiliger Magnet für Selbstmörder. Ständig durchkämmen Polizeikräfte und die Feuerwehr den Wald auf der Suche nach Leichen, in dem pro Jahr bis zu 100 Menschen verschwinden. Die Behörden gehen jedoch von weitaus mehr Suizidfällen aus, die jedoch aufgrund der teilweise undurchdringlichen Vegetation des Waldes nicht gefunden werden können. Der Legende nach sind diese uralten Wälder verflucht. Die Geister der Toten, die sich hier das Leben nahmen, finden keine Ruhe.

Als das schlechte Wetter eine Gruppe jugendlicher Abenteurer davon abhält, den Mt. Fuji zu besteigen, beschließen sie, für die Nacht ihr Lager im Aokigahara Jukai aufzuschlagen. Die Warnungen vor dem Bösen, das hier umgeht, halten alle für puren Aberglauben. Doch als am Morgen darauf einer von ihnen erhängt aufgefunden wird, beginnen die jungen Leute zu ahnen, dass an manchen Legenden mehr dran sein könnte, als man glauben möchte …

Meinung / Rezension
Bei diesem Buch habe ich zuerst viele Rezensionen gelesen, bevor ich mich ran getraut habe. Da viele von fehlender Spannung gesprochen haben, war ich nicht sehr überzeugt davon. Ich hab es dann aber trotzdem probiert und wurde aufgrund meiner Vorbehalte doch positiv überrascht. Das Buch startet sehr spannend und behält eine solide Grundspannung bis zum Schluss. Doch gerade vom Ende hätte ich irgendwie ein bisschen mehr erwartet, es hat nicht in das Gesamtbild der Story gepasst, das ich mir gemacht hatte. Das spiegelt sich auch im Epilog wieder, der so wirkt, als wollte der Autor nochmals ein letztes Aufbäumen der Spannung erzeugen, was ihm leider in meinen Augen nicht gelungen ist.

Bewertung