Herausgeber:
Festa Sammlerausgabe

Seiten:
335 Seiten

Inhalt
Bei einem Unfall in einem geheimen Labor für chemische Kampfstoffe entweicht ein Gas in die Außenwelt und infiziert den gesamten Süden Englands mit einer aphrodisierenden Wirkung, die aus müden Bürgern notgeile, hechelnde Bestien macht.
Innerhalb weniger Stunden wird der Landstrich zu einem unkontrollierbaren Albtraum aus Perversion, Gewalt und Wahnsinn.

Meinung / Rezension
Als erstes ist mir aufgefallen, dass das Buch eine riesige Einleitung hat, die sogar recht spannend zu lesen ist. Der eigentliche Roman startet so um Seite 50. Ich habe von Platt ja schon ein paar Romane gelesen, aber „The Gas“ stellt sie alle in den Schatten. Hatte ich bei diesem Roman mit Perversion und Brutalität gerechnet? Ja, das hatte ich. Allerdings hat der Autor die erwartete Menge genommen, und sie ungefähr vervierfacht. Ich kann nicht behaupten, dass es zu viel war, da der Klappentext ja genau das verspricht, aber es war unerwartet. Es gab einige kritische Szenen, das Gas hat beispielsweise nicht vor Kindern halt gemacht, und Charles Platt gibt auch bei diesen Szenen eine sehr bildhafte Beschreibung, er schont den Leser nicht. Wer aber damit umgehen kann bekommt eine wunderbare Unterhaltung. Beim Ende musste ich sogar etwas schmunzeln.

Bewertung