Herausgeber:
Heyne

Seiten:
496 Seiten

Inhalt
»Guten Morgen, Claire. Sie dürften bemerkt haben, dass sich Ihr Fahrzeug nicht mehr unter Ihrer Kontrolle befindet. Ab sofort bestimme ich, wohin Ihre Fahrt geht. Im Augenblick gibt es nur eines, das Sie wissen sollten: In zwei Stunden und dreißig Minuten sind Sie höchstwahrscheinlich tot.« Als die hochschwangere Claire Arden diese Worte aus dem Lautsprecher ihres nagelneuen selbstfahrenden Autos vernimmt, hält sie es zunächst für einen schlechten Scherz. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass sie tatsächlich in ihrem Wagen gefangen ist. Und sie ist nicht die Einzige – noch sieben weitere Passagiere sind in derselben Situation: Die Systeme ihrer Autos wurden geknackt, und nun befinden sie sich auf einem fatalen Kollisionskurs. Doch damit nicht genug: Der Hacker streamt das ganze live im Internet, und die Zuschauer entscheiden über Leben und Tod der acht Passagiere…

Meinung / Rezension
John Marrs hat einen wirklich spannenden Roman geschrieben. Man hat mal so schön vor Augen geführt bekommen, wie sehr wir uns der Technik unterwerfen, ohne gross zu Bedenken, was alles schief gehen könnte. Natürlich spielt der Mensch und seine Werte in „The Passengers“ auch eine grosse Rolle. Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet, ihre Handlungen / Rekationen waren weitgehend nachvollziehbar bzw. realistisch. Der Schluss des Buches, speziell die letzten beiden Kapitel, sind für mich der krönende Abschluss gewesen – eine richtige Genugtuung.

Bewertung