Herausgeber:
Heyne

Seiten:
544 Seiten

Inhalt
Im digitalen Zeitalter sind Informationen wertvoller als Gold. Doch Computer können gehackt und Files gestohlen werden. Nach einem massiven Cyberangriff fürchtet die britische Regierung um ihre Staatsgeheimnisse und entwickelt einen ebenso riskanten wie genialen Plan: die brisantesten Informationen werden offline genommen, in einen genetischen Code umgewandelt und fünf Zivilisten implantiert. Dafür bekommen diese so genannten Wächter die Chance auf ein neues Leben, eine neue Identität und finanzielle Unabhängigkeit. Auf keinen Fall aber dürfen sie Kontakt zueinander aufnehmen, denn gemeinsam kennen sie jede noch so schmutzige Parteiaffäre, die Wahrheit über Lady Di’s Tod und die intimsten Geheimnisse der Queen. Doch jeder der Wächter verfolgt eine eigene Agenda, und schon bald entwickelt das Regierungsprojekt eine Dynamik, in der niemand mehr weiß, wem er eigentlich noch trauen kann …

Meinung / Rezension
Da ich das Buch Passengers von John Marrs absolut geliebt habe, habe ich mich sehr gefreut, dass ein neuer Thriller erscheint. Die Kapitel in dem Buch sind aus der Sichtweise der verschiedenen Wächter geschrieben, wir haben also Einblick in viele verschiedene Leben. Obwohl die ersten 350 Seiten recht schnell weggelesen waren, so konnte mich das Buch leider nicht fesseln. Es gab keine unerwarteten Wendungen und auch keine wirkliche Spannung, die Geschichte plätscherte einfach etwas vor sich hin. auf den letzten 200 Seiten könnte man sagen, passiert dann endlich mal etwas, aber spannend war auch das nicht wirklich. Auch vom Ende selbst hatte ich mir irgendwie einfach mehr erhofft. Der Schreibstil und das drumherum war aber wirklich sehr gut und hat das Buch auch leicht und sehr gut lesbar gemacht. Es wird immer mal wieder Bezug auf die anderen Bücher genommen, wer sich also nicht so wie ich teilweise selber spoilern will, sollte die beiden Vorgänger zuerst gelesen haben, auch wenn die Geschichten an sich nicht miteinander verknüpft sind.

Bewertung