Herausgeber:
Insel Verlag

Seiten:
524 Seiten

Inhalt
In einem Hotel an der Côte d’Azur lernt Maxim de Winter eine junge Frau aus einfachen Verhältnissen kennen. Die beiden verlieben sich, und schon nach kurzer Zeit nimmt sie seinen Heiratsantrag an und folgt dem Witwer nach Cornwall auf seinen prachtvollen Landsitz Manderley. Doch das Glück der Frischvermählten währt nicht lange: Der Geist von Maxims toter Ehefrau Rebecca ist allgegenwärtig, und die ihr ergebene Haushälterin macht der neuen Herrin das Leben zur Hölle, sie droht nicht nur die Liebe des Paares zu zerstören. Als ein Jahr später plötzlich doch noch Rebeccas Leiche gefunden wird, gerät Maxim de Winter unter Mordverdacht …

Rebecca, Daphne du Mauriers berühmtester Roman, war bereits bei seinem Erscheinen 1938 ein Bestseller. Er wurde mehrfach verfilmt: 1940 entstand unter der Regie von Alfred Hitchcock die bekannteste Adaption, die mit zwei Oscars prämiert wurde.

Meinung / Rezension
Ich hatte schon sehr lange kein Buch mehr, dass mich so gefesselt hat wie „Rebecca“. Obwohl anfangs eigentlich nicht viel geschieht, hat mich die bedrückende Atmosphäre, die während der ganzen Geschichte vorhanden ist, nicht losgelassen. Das Ende des Buches hat mich noch mehr gefesselt, auf den letzten 100 Seiten konnte ich das Buch nicht weglegen. Ein wirklich unglaubliches Buch!

Die Charaktere sind sehr speziell, deshalb möchte ich noch auf einige eingehen.

Die Ich-Erzählerin wird im Buch immer nur als Mrs. de Winter betitelt. Man weiss über Sie, dass sie einen Namen hat, den viele falsch schreiben, erfährt aber nie welchen. Am Anfang des Buches ist Mrs. de Winter sehr kindlich, etwas naiv und hat eine unglaubliche Vorstellungskraft. Diese Vorstellungskraft behält sie das ganze Buch durch bei. Aber als Person macht sie eine grosse Veränderung durch. Am Ende des Buches ist sie eine erwachsene Frau, die ihrem Mann ebenbürtig ist.

Mrs. Danvers hat einen sehr speziellen Charakter. Ich wusste im ganzen Buch nicht so recht, wie ich sie einschätzen muss. Das einzige klare an dem Charakter war, dass man sich vor ihr in Acht nehmen muss.

Maxim de Winter hatte eine sehr durchwachsene Persönlichkeit. Manchmal war er fröhlich, manchmal war er betrübt. Allgemein war er doch sehr launisch. Durch sein Verhalten seiner neuen Frau gegenüber hatte ich immer wieder das Gefühl, dass er Rebecca nicht vergessen kann.

Obwohl das Buch bereits 1938 geschrieben wurde, hatte es einen sehr angenehmen Schreibstil. Ich weiss allerdings nicht, ob das an der neuen Übersetzung liegt, oder ob das Buch allgemein gut zu lesen wäre.

Bewertung